Die EU-Grundqualifizierung

Früher hieß es: Führerscheinprüfung bestanden und los geht es. Im Zuge der Vereinheitlichung europäischer Führerscheine ist aber ein neues Element hinzugekommen: Die Grundqualifizierung.

 

Wer seine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C, D1 oder D nach 2008 gemacht hat, ist bestimmt schon in den Genuss gekommen. Wer aber den LKW- oder Busschein nur für den Eigenbedarf oder für eine ehrenamtliche Tätigkeit gemacht hat, der musste ja nicht unbedingt. Landwirte, Feuerwehrleute oder reine Vereinsfahrer kommen auch ohne zurecht.

 

Sie dürfen halt nicht gewerblich tätig sein. Wer aber etwas mehr aus seiner Fahrerlaubnis machen und vielleicht ein paar Euro dazuverdienen will, der braucht die "Grundquali".

Auch bei der Grundqualifikation kann man zwischen "Pflicht" und "Kür" unterscheiden. Sicher genügt es, den Standard abzufrühstücken um die ersehnte Schlüsselnummer 95 im Führerschein zu haben.

 

Aber der Gesetzgeber schreibt 140 Stunden (130 Theorie, 10 Praxis) vor. Das kann ganz schön lang und langweilig werden. Und hinterher reicht es vielleicht doch nicht zum Bestehen der IHK-Prüfung.

 

Daher heißt es auch hier: Individuell arbeiten. Das geht am besten in einer Gruppe von Gleichgesinnten. So können wir z.B. für die LKW-Fahrer/innen landwirtschaftlicher Transportgesellschaften eine spezielle Grundqualifizierung anbieten, die auf die Inhalte der künftigen Arbeit intensiv eingeht. Besuch und Training bei landwirtschaftlichen Verladern eingeschlossen.

 

Das geht natürlich auch für andere Branchen. Fragen Sie uns: 05151 / 96 13 32.